Praktische Tipps für den sicheren Transport von Laub, Grünschnitt und Brennholz
Schwere Ladung sollte möglichst tief und im Bereich der Anhängerachse – idealerweise leicht davor – platziert werden. So bleibt der Schwerpunkt niedrig und das Gespann lässt sich stabiler fahren. Eine einseitige Beladung oder ein hoher Ladungsstapel kann das Fahrverhalten dagegen negativ beeinflussen.
Die Ladung sollte gleichmäßig und möglichst formschlüssig verteilt werden. Freiräume zwischen den einzelnen Ladungsteilen sind zu vermeiden, damit sich während der Fahrt nichts verlagert. Außerdem müssen das zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Achslast des Anhängers eingehalten werden.
Auch die Stützlast spielt eine wichtige Rolle für die Fahrstabilität. Befindet sich zu viel Gewicht im vorderen Anhängerbereich, kann die zulässige Stützlast überschritten werden. Bei einer Beladung im hinteren Bereich kann sie dagegen zu gering oder sogar negativ sein.
Eine zu geringe Stützlast kann das Aufschaukeln des Anhängers begünstigen. Eine zu hohe Stützlast belastet unter anderem die Anhängevorrichtung und die Hinterachse des Zugfahrzeugs. Maßgeblich ist immer der niedrigste zulässige Wert von Zugfahrzeug, Anhängevorrichtung und Anhänger.
Eine ausgewogene Gewichtsverteilung allein reicht nicht aus. Die Ladung muss zusätzlich so gesichert werden, dass sie auch bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver nicht verrutscht, umkippt oder vom Anhänger fällt.
Geeignete Zurrgurte sollten an den vorgesehenen Zurrpunkten befestigt werden. Bei einigen Böckmann Anhängern unterstützt beispielsweise das CFlex Lock System dabei, Zurrpunkte flexibel auf der Ladefläche zu positionieren und die Ladung passend zur jeweiligen Transportaufgabe zu sichern.
Bei sperriger Ladung ist darauf zu achten, dass sie nicht nur an der Bordwand anliegt, sondern zusätzlich gegen ein Verschieben nach vorn, hinten oder zur Seite gesichert ist.
Lose Gartenabfälle sollten mit einem geeigneten Ladungssicherungsnetz oder einer Plane abgedeckt werden. Dadurch wird verhindert, dass Material während der Fahrt herabfällt oder vom Fahrtwind verweht wird. Die Bordwand allein ersetzt keine Ladungssicherung.
Ragt Ladung über die Bordwand hinaus, gelten die Vorgaben der Straßenverkehrs-Ordnung. Ein Überstand nach hinten von mehr als einem Meter über die Rückstrahler muss beispielsweise kenntlich gemacht werden. Auch bei seitlich hervorstehender Ladung kann eine Kennzeichnung erforderlich sein. Die entsprechenden Vorgaben sollten vor Fahrtantritt geprüft werden.
Vor dem Start sollten Sie prüfen, ob die Ladung gleichmäßig verteilt ist, sicher sitzt und keine Teile lose auf dem Anhänger liegen. Ebenso wichtig ist ein Blick auf die zulässigen Gewichte und die Stützlast.
Wer diese Grundregeln beachtet, kann seinen Böckmann Anhänger auch für herbstliche Garten- und DIY-Projekte sicher einsetzen.