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Ein und Nachstellen der Auflaufbremsanlage
Einstellen der Bremsanlage



KNOTT Radbremse

 12  Nachstellschraube
 13  Seileinführung
 14  Spreizschloss
 15  einteilige Bremsbacke
 16  Bremsbacke vollst.:
bestehend aus Bremsbackenträger und Bremsbacke


KNOTT Auflaufeinrichtung



KNOTT-Übertragseinrichtung für Tandem und Einachs-Fahrgestelle

 

 1  Abreißseil
 2  Zugkugelkupplung
 3  Handbremshebel
 4  Umlenkhebel
 5  Zugstange mit Faltenbalg
 6  Bremsgestänge
 8  Ausgleichswaage kpl.
 9  Ausgleichswaage (Tandem)
 10  Ausgleichswaage (Einachse)
 11  Seilzug

 

Schlüsselweite Nachstellschraube [12]
Bremsgröße  Schlüsselweite
160x35  SW 17
250x40  SW 19
300x60  SW 24

Vorbereitung:

  • Anhänger hochbocken, Handbremse lösen und Zugstange [5] an der Auflaufeinrichtung voll ausziehen.

Voraussetzung:

  • Einstellvorgang immer an den Radbremsen beginnen
  • Beim Einstellvorgang Rad nur in Drehrichtung Vorwärtsfahrt drehen
  • Spreizschloß in der Bremse darf nicht vorgespannt sein - gegebenenfalls Bremsgestänge [6] am Bremsausgleich lockern. Leichtgängigkeit Spreizschloß und Seilzug [11] prüfen.

Einstellvorgang:

  1. Bremse
    • Nachstellschraube [12] (außen am Bremsschild, gegenüberliegend dem Seileingang [13]) im Uhrzeigersinn anziehen, bis sich das Rad nicht mehr oder nur schwer drehen lässt.
    • Nachstellschraube [12] entgegen Uhrzeigersinn (ca. 1/2 Umdrehung) lösen bis Feilauf des Rades gegeben ist.
    • Leichte Schleifgeräusche, die den Freilauf des Rades nicht beeinträchtigen, sind zulässig.
    • Bei exakt eingestellter Bremse beträgt der Betätigungsweg ca. 4-6 mm am Seilzug.
    • Einstellvorgang nacheinander, wie beschrieben, an allen vorhandenen Radbremsen durchführen.
    • Nie die Bremsanlage bzw. Bremsen am Bremsgestänge [6] oder an eventuell vorhandenen Spannschlössern im Gestänge nachstellen
  2. Bremsausgleich [8]
    • Bremsgestänge [6] in der Länge voreinstellen (geringes Spiel am Umlenkhebel [4] zulässig)
    • Handbremshebel [3] betätigen und Stellung der Ausgleichwaagen [9+10] kontrollieren ==> rechtwinklige Lage zum Bremsgestänge
    • Gegebenenfalls Stelllung Bremsausgleich [10] und bei Tandemanhängern zusätzlich den Hauptausgleich [9] korrigieren.
  3. Bremsgestänge [6]
    • Bremsgestänge [6] in der Länge spielfrei ohne Vorspannung einstellen - Umlenkhebel [4] ohne Spiel;

Nachjustierung:

  • Handbremshebel [3] mehrfach betätigen und per Hand leicht nachdrücken zwecks Setzen der Bremsanlage.
  • Stellung Bremsausgleich [9+10] prüfen - rechtwinklige Lage zum Bremsgestänge
  • Spiel im Gestänge [6] prüfen gegebenenfalls Bremsgestänge [6] erneut spielfrei, jedoch ohne Vorspannung einstellen.
  • Stellung Handbremshebel [3] prüfen
  • Totpunkthebel - Beginn des Widerstands ca. 10-15mm über Totpunkt.
  • Zahnsegmenthebel - Beginn der Wirkung ca. beim 3ten Zahn
  • Freilauf der Räder bei gelöster Bremse überprüfen.

Abschlussprüfung:

  • Sicherungen (Kontern der Sechskantmuttern der Verschraubungen an der Übertragungseinrichtung, Seilzüge, Bremsausgleich, Gestänge...) prüfen.

Probefahrt:

  • Gegebenenfalls 2-3 Probebremsungen durchführen.

Probebremsung:

  • Spiel am Umlenkgeben [4] nachprüfen und gegebenenfalls Länge Bremsgestänge [6] spielfrei nachjustieren - bei Betriebsbremsung max. 2/3 Auflaufweg zulässig.

Nachstellen der Bremsanlage

  • Nachstellen der Bremsanlage, d.h. Ausgleich von Belagverschleiß im allgemeinen ausreichend über das Nachstellen der Radbremsen.
  • Vorgehensweise wie unter "Einstellvorgang Bremse" beschrieben, Spiel am Umlenkhebel [4] prüfen und gegebenenfalls neu justieren.

Einstellvorschrift 002 - 24.03.2003 (www.knott.de)

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